Eine Runde Sache
Untersuchungen haben ergeben, dass 37 Prozent der Reifen nicht in einem
verkehrssicheren Zustand sind. Mit den nachfolgenden Punkten möchten wir
Ihnen Tipp's geben, worauf es bei Reifen ankommt und wie Sie selbst
für Ihre
Reifen Sicherheit sorgen können. Sollten Sie dazu noch fragen haben helfen
wir Ihnen gerne persönlich oder telefonisch weiter.
Reifenzustand
Reifen regelmäßig auf Stiche, Schnitte, Risse und Beulen untersuchen! Ein verändertes Laufgeräusch oder Rütteln am Lenkrad kann auf einen Reifenschaden hinweisen. Bordsteine am besten gar nicht oder nur langsam im rechten Winkel überfahren. Spitzwinkliges überfahren kann die innere Reifenstruktur beschädigen.
Alter des Reifens
Seit Oktober 1998 müssen Neureifen europäischen Qualitätsstandarts entsprechen. Als Prüfzeichen dient das ECE-Prüfzeichen auf der Reifenseite, Beispiel E4XXXR-0245293. Die letzten drei Ziffern der DOT - Nummer weisen Produktwoche und Jahr auf. So bedeutet die Zahlenfolge „293“ dass
der Reifen in der 29. Woche im Jahr 1993 hergestellt wurde, wobei das Dreieck
auf die 90er - Jahre hinweist. Fehlt das Dreieck stammt der Reifen noch aus
den 80er - Jahren. Seit Januar 2000 ist eine vierstellige DOT - Nummer vorgeschrieben.
Reifen erneuern
Verwenden Sie nur Reifen, die für Ihr Fahrzeug zugelassen sind (Fahrzeugschein Ziffern 20 bis 23). Andernfalls erlischt die Betriebserlaubnis. Umrüstungen, die nicht im Fahrzeugschein genannt werden, müssen mit entsprechendem Gutachten (ABE) nachträglich
eingetragen werden.
Bitte Beachten
Keine Reifen verschiedener Hersteller an einem Fahrzeug
Keine Reifen mit unterschiedlichem
Profil und unterschiedlicher Profiltiefe (rechts neue Reifen, links noch alte
- genauso vorne und hinten) Bei Vierradantreib vier identische Reifen montieren.
Reserverad in den Tausch der Reifen einbeziehen.
Im Zweifelsfall die besseren Reifen auf die Antriebsachse.
Bei Neumontage von Reifen immer neue Ventile einsetzen.
Laufrichtungsangaben der Hersteller beachten.